Studien

Neue Rekordmarke: Mehr als 50 Milliarden Downloads im App Store

Bereits in der vergangenen Woche war es soweit: Die entscheidende Marke von 50 Milliarden Anwendungen wurde überschritten und auch der nächste Rekord scheint in Sichtweite zu sein. Erst zu Beginn des Jahres hatte Apple die Meldung von 40 Milliarden Downloads bekannt gegeben. Das macht zehn Milliarden Softwareinstallationen in vier Monaten.

Setzt sich der überragende Start des Jahres fort, könnte der App Store noch innerhalb dieses Jahr einen weiteren Rekord melden: Theoretisch wäre es möglich, noch bis Ende des Jahres die Zahl von 70 Milliarden heruntergeladenen Anwendungen zu erreichen. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Auch Google nannte ebenfalls in der vergangenen Woche die aktuellen  Downloadzahlen seines Android-Marktes Play. Dort sind mittlerweile bereits 48 Milliarden Apps heruntergeladen worden, so The Next Web.


Quelle: http://www.internetworld.de

Online-Marketing: mobile Suche immer wichtiger

Informationen mobil zu suchen, wird immer wichtiger. So lauten die Ergebnisse einer aktuellen Befragung des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco. Fast alle Befragten (90 Prozent) sind demnach der Meinung, das die mobile Suche der wichtigste Trend in puncto Suchmaschinen ist. Immer häufiger nutzen Verbraucher vor Ort die mobile Suche, um sich über Produkte zu informieren, lesen Rezensionen und vergleichen online. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die lokale Suche für 40 Prozent der Fachleute immer mehr an Bedeutung.

Online-Marketing wird für den mobilen Sektor immer interessanter. Die Suchmaschinen haben sich bereits auf die Suche per Smartphone und Co. eingestellt und auch das Online-Marketing orientiert sich zunehmend am Mobile Search", betont Dr. Torsten Schwarz, Leiter der Kompetenzgruppe Online-Marketing im eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft. In Verbindung mit der mobilen Suche werden laut Umfrageergebnissen von eco die Suchmaschinen auch immer mehr zum Türöffner für die E-Commerce-Branche. Mehr als drei Viertel der Experten (83 Prozent) sind sich hierüber einig. "Die Kombination zwischen mobiler Suche und E-Commerce lässt sich demnach auf eine einfache Formel bringen: suchen, vergleichen, finden und kaufen, und zwar zu jeder Zeit, an jedem Ort und von jedem Gerät aus", fügt Schwarz hinzu.

Facebook-Werbung wirkt: 1.200 Coupons an einem Wochenende

Was bringt Facebook-Werbung wirklich? Der Autovermieter und Facebook haben am Beispiel zweier Kampagnen für den Sixt-Chauffeur-Service die Ergebnisse als Fallbeispiel herausgegeben. Das Ziel der Sixt-Werbung auf Facebook war, die neue App MyDriver zu promoten, über die Limousinen mit Chauffeur und Premium-Fahrzeuge gebucht werden können. Dabei sollten vor allem die Reservierungen an Wochenenden gesteigert werden. Der Autovermieter setzte dabei auf zwei Formate: Facebook Offers, also Angebote im Netzwerk selbst, und App-Install-Anzeigen, die die Nutzer zum Download einer mobilen Anwendung animieren sollten.

Um ein Sonderangebot zu bewerben, hat Sixt im November 2012 einen Coupon auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht, der den Mitgliedern 25 Prozent Rabatt auf ihre nächste Reservierung garantierte. Zudem wurde das Angebot als Sponsored Story auch Nutzern im News-Strom angezeigt, die kein Fan der Seite waren. Das Ergebnis: Die Zahl der Buchungen erhöhte sich im entsprechenden Monat um 200 Prozent, den Erfolg schreibt die Autovermietung in erster Linie der Werbung im sozialen Netzwerk zu. Mehr als 1.200 Discount-Gutscheine wurde an einem einzigen Wochenende eingelöst. Der Return on Investment betrug 52 Prozent.

BVDW-Prognose: Ein Plus von 70 Prozent mit mobiler Werbung

Nicht nur die Anzahl der Smartphone-Nutzer steigt. Der Bundesverband digitale Wirtschaft prognostiziert für das laufende Jahr bei mobiler Werbung ein Marktwachstum von 70 Prozent - und damit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von 105 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es bereits rund 62 Millionen Euro. Laut Angaben aus dem MAC Mobile-Report 2013/01 zählten zu den investitionsstärksten Wirtschaftsbereichen der Kraftfahrzeugmarkt mit 19 Prozent, die Telekommunikationsbranche mit 18 Prozent und der Dienstleistungssektor mit zwölf Prozent.

Im Monatsvergleich der Bruttowerbespendings zeigt der Dezember den höchsten Wert des Jahres mit rund 9,4 Millionen Euro. Die Ausgaben für Januar 2013 liegen traditionsgemäß deutlich unter den Dezemberumsätzen. Dennoch zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr, dass allein für diesen Monat eine Steigerung um 111 Prozent besteht: "Die Nutzung von Smartphones und Tablets zählt für die Deutschen zu ihrem modernen Lebensgefühl. Diesen Trend erkennen immer mehr Werbetreibende und richten ihre Werbekampagnen gezielt für Mobile aus", sagt Oliver von Wersch von G+J Electronic Media Sales, Leiter der Unit Mobile Advertising im BVDW.

Für den gesamten Online-Werbemarkt rechnet der BVDW für das laufende Jahr mit einem Plus von elf Prozent und 7,18 Milliarden Euro Bruttovolumen.

Quelle: http://www.internetworld.de

Apps boomen - Mehr als 1,7 Milliarden Downloads in 2012

Im vergangenen Jahr wurde eine neue Rekordmarke aufgestellt: Mehr als 1,7 Milliarden Anwendungen wurden in Deutschland heruntergeladen. Eine atemberaumende Wachstumsrate, obwohl doch viele Nutzer eher zu kostenfreien Anwendungen greifen.

Die Zahl der App-Downloads wächst. Mit über 1,7 Milliarden heruntergeladenen mobilen Anwendungen für Smartphones und Tabletrechner im Jahr 2012 legte die Download-Zahl um 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Der Grund dafür ist die gestiegene Nutzung mobiler Endgeräte, stellt der Branchenverband Bitkom in seiner Studie fest. "Der Megatrend zu mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet Computern ist ungebrochen", so Tobias Arns, Mobil-Experte beim Bitkom. "Apps tragen maßgeblich dazu bei."

So nutzen im Bundesland 83 Prozent der Nutzer Applikationen, stellte das Marktforschungsinstituts research2guidance. Fast jeder zweite lädt nur kostenfreie Anwendungen herunter (45 Prozent). Immerhin 33 Prozent der User kaufen auch Apps, davon fünf Prozent sogar regelmäßig.

Quelle: http://www.internetworld.de