Studien

Social Media-Nutzung nach Ländern: USA hat die Nase vorn

Bekannt sind die Netzwerke Facebook, Twitter und Google+ & Co. den deutschen Bundesbürgern allemal. Besonders aktiv, im Verlgeich zu anderen Ländern, sind die Deutschen aber noch nicht. Nach den von FutureBiz zusammengestellten Zahlen leben beispielsweise ein Viertel der Nutzer von Facebook in den USA (24,6 Prozent). Auf Platz zwei folgt Brasilien mit 10,4 Prozent. Frankreich und Großbritannien liegen mit jeweils knapp über fünf Prozent auf den Plätzen drei und vier. Erst auf Platz neun erscheint Deutschland mit 3,3 Prozent in der Statistik, überrundet von Mexiko, Italien, Taiwan und Kanada.

Bei Twitter ist es um die deutsche Netzwerkaffinität noch schlechter bestellt. Gerade einmal Platz 20 erreicht Deutschland dort mit weniger als einem Prozent Anteil der Nutzerschaft (0,9 Prozent). Stattdessen sind auch hier die USA der unangefochtene Spitzenreiter mit 24,7 Prozent.

Stetig aufwärts: Mobile Nutzung als Werbeumsatztreiber

Von Fuß fassen kann beim mobilen Internet nicht mehr die Rede sein. Mittlerweile hat es sich schon zum Umsatztreiber entwickelt. Allein im Anzeigenbereich: Der Werbeumsatz via Smartphones und Tablets wird in den nächsten Jahren um fast mehr als ein Viertel pro Jahr zunehmen. Die Beratungsfirma PriceWaterhouse Cooper progonstiziert bis zum Jahr 2017 eine weltweit jährliche Steigerung von mehr als 27 Prozent. Dies entspräche einem Umsatz von 27 Milliarden US-Dollar - und damit einem Anteil von 15 Prozent am globalen Gesamtumsatz mit Onlinewerbung.

Die Digitalisierung bringt aber nicht nur Gewinner hervor: Während der Umsatz mit digitalen Medien bis 2017 um jährlich 11,9 Prozent auf 989,5 Milliarden US-Dollar steigen wird, läuft das nicht-digitale Geschäft mit einem durchschnittlichen Jahresplus von 1,6 Prozent schleppend. "Durch die immer höheren Übertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunknetz beispielsweise lassen sich Musik und Filme auch unterwegs auf Tablet oder Smartphone streamen - ein Download ist nicht mehr notwendig", erläutert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Die Konsumgewohnheiten stimmen mit der Zahlungsbereitschaft der Nutzer allerdings noch nicht überein: Die Nutzer sind mittlerweile zwar bereit für Musik- und Film-Downloads zu bezahlen, beim Streaming sind die Verbraucher aber wesentlich weniger zahlungsfreudig. Während beispielsweise 22,3 Prozent der Nutzer für Film-Downloads zahlen würden, wollen das nur 11,5 Prozent für Video-via-Stream, wie die Unternehmensberatung Fittkau und Maaß in einer aktuellen Studie feststellte.

Quelle: http://www.internetworld.de

Die Milliarde wurde geknackt

Online-Werbung hat es geschafft 2012 mit den Netto-Werbeeinnahmen erstmals die Milliarde zu überschreiten. Diese Meldung teilte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft mit. Im Vergleich zu 2011 stiegen die Online-Angebote von 990 Mio. auf 1,079 Mrd., was einen deutlichen Wachstum um 9% zeigt. Knapp hinter den Verzeichnis-Medien positioniert sich Online-Werbung mit diesen Zahlen auf Platz 7. Die Gesamteinnahmen der deutschen Werbeträger hingegen schrumpfen im Vergleich zu 2011 um 3,2%. Bei den genannten Ergebnissen sind Keyword- und Affiliate Marketing ausgeschlossen.

Lediglich Filmtheater, Hörfunk und Fernsehen konnten neben Online-Werbung als Werbeträger dazu gewinnen. Bei Tageszeitungen und Publikumszeitschriften hingegen sind die Zahlen im Zeitraum von 2009 bis 2012 um 12,5% sowie 7,5% gesunken.

Die Printmedien führen dennoch weiterhin mit einem Gesamtanteil von 68% den Werbemarkt. Einzigst das Fernsehen kann sich mit 22% an der Spitze halten. Für die Zukunft geht man davon aus, dass die Online-Werbung bei einem derzeitig gleichbleibenden Wachstum eine wesentlich höhere Platzierung zwischen den Printmedien erreicht, als momentan auf Platz 7.

Quelle: http://onlinemarketing.de

Lokale Suche: 8 von 10 Suchen über Smartphones

Mobil ist in aller Munde. Fast täglich kann man News zu neu aufgestellten Umsatz- und Marktanteilen im Rahmen der Verwendung von Smartphones und Tablets lesen. Für den Internet-Riesen Google ist "Mobile" schon längst ein großer Geschäftszweig. Studien belegen, das mobile Nutzer eine hohe Kaufbereitschaft haben, Smartphones werden zudem zum Multichannel-Bindeglied. So sollen schon jetzt 8 von 10 Suchen über Smartphones und Tablets  in einem Kaufprozess enden.

Google verstärkt schon seit geraumer Zeit die Ausrichtung auf das mobile Web. Neben der Anpassung der organischen Suche mit der prominenten Darstellung der lokalen Ergebnisse wurde auch Google Places und Google+ Netzwerk eingebunden. Auch Google Maps steht im Fokus der lokalen Suche. Interessant  bei den neuen Google-Maps  ist, dass hier möglich sein wird Google AdWords Werbung einzublenden. Wurde in der AdWords-Kampagne die lokale Erweiterung und das Partner-Suchnetzwerk aktiviert stehen die Chancen gut bei einer Maps-Suche ausgespielt zu werden.

Neue Rekordmarke: Mehr als 50 Milliarden Downloads im App Store

Bereits in der vergangenen Woche war es soweit: Die entscheidende Marke von 50 Milliarden Anwendungen wurde überschritten und auch der nächste Rekord scheint in Sichtweite zu sein. Erst zu Beginn des Jahres hatte Apple die Meldung von 40 Milliarden Downloads bekannt gegeben. Das macht zehn Milliarden Softwareinstallationen in vier Monaten.

Setzt sich der überragende Start des Jahres fort, könnte der App Store noch innerhalb dieses Jahr einen weiteren Rekord melden: Theoretisch wäre es möglich, noch bis Ende des Jahres die Zahl von 70 Milliarden heruntergeladenen Anwendungen zu erreichen. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Auch Google nannte ebenfalls in der vergangenen Woche die aktuellen  Downloadzahlen seines Android-Marktes Play. Dort sind mittlerweile bereits 48 Milliarden Apps heruntergeladen worden, so The Next Web.


Quelle: http://www.internetworld.de