Die Mischung macht´s: Neue Nutzerstudie vom vdav

Nach Erkenntnissen des vdav ist auch im Jahr 2012 Print der Spitzenreiter, wenn es um die meist genutzten Verzeichnismedien geht. Neben den allerseits bliebten Online-Produkten stürmen auch die mobilen Angebote weiter nach vorn. Diese Ergebnisse weist die Ende Oktober 2012 zum insgesamt zwölften Mal vom Meinungsfoschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Branchenverbände [vdav]-Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien und vft – Verband freier Telefonbuch- und Auskunftsmedien durchgeführte Nutzerstudie über die Verbreitung und Nutzung von Auskunfts und Verzeichnismedien aus.


Die Fakten im Einzelnen:

  • Gedruckte Verzeichnismedien: Bei der Suche nach geschäftlichen oder privaten Kontaktdaten stehen die Printverzeichnisse nach wie vor an erster Stelle (69,5 Prozent)
  • Online-Angebote: Auf Platz Zwei des Nutzerrankings folgen die Online-Angebote mit 47,2 Prozent, vor der Telefonauskunft mit 18,2 Prozent.
  • Apps: Wenn man die mobile Internetnutzung und die Verwendung der speziell entwickelten Apps zusammen betrachtet, hat sich der Wert zum Vorjahr verdoppelt. (2011: 8,1 Prozent, 2012: 15,5 Prozent).
  • Mobile Nutzung hat die Nase vorn: So nahm die Nutzung über den Computer im Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Prozent ab

Gravierende Unterschiede bei mobiler Nutzung

Mobile Commerce wird immer wichtiger, allerdings gibt es deutliche Unterschiede bei der mobilen Nutzung von Websites und Online-Shops - das zeigt der aktuelle W3B-Report. Dabei sei der Erfolg mobiler Anwendungen durchaus planbar, so das Fazit des Reports. Jeder zweite User erwartet von einem Online-Shop, dass dieser auch mobil - über eine mobile Website oder eine App zu erreichen ist. Jeder fünfte User gab an, schon einmal mobil eingekauft zu haben.

Doch zeigen sich hierbei auch wieder große Abweichungen der mobilen Nutzungsintensität: "So gibt es Webshops, deren mobile Auftritte von nicht einmal jedem zehnten Webshop-Besucher parallel auch mobil genutzt werden. Andere Online-Shops hingegen werden bereits von über einem Fünftel ihrer Nutzer auch mobil per Smartphone, Tablet & Co. besucht", heißt es in der Studie.

Android-App von Das Örtliche knackt die Million

Gartner Institutes prognostiziert bereits für 2016 eine Download-Anzahl von über 2 Milliarden, die sich auf PC-Systeme, Tablets und Smartphones verteilen sollen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Unternehmens hervor. Damit einher geht ein sich fortführender Trend hin zur Verwendung von mobilen Geräten.

Umso erfreulicher, dass sich Das Örtliche dieser Entwicklung anschließen kann. Mit zahlreichen Funktionen, die sich dem Nutzer leicht und übersichtlich präsentieren, erfreut sich die App
zunehmender Beliebtheit. Zu den wichtigsten Funktionen der App von Das Örtliche zählen die thematische Umkreissuche (z.B. Taxistände, Restaurants, Hotels, Tankstellen, etc.), die Auskunft über dienstbereite Notapotheken, die Information über Geldautomaten in der Nähe, die Kartenanzeige mit Schrägbildansicht, der Routenplaner, die personalisierte Themenliste, die Merkliste und die Funktion der Adressbuchübernahme, das Gratistelefonieren (mehr als 500.000 Nummern), die Bildergalerien und Videoinserate.

Mehr Informationen über Das Örtliche für Android Smartphones und Das Örtliche finden Sie unter www.dasoertliche.de/mobil oder unter https://play.google.com.

Quelle: http://www.dasoertliche-marketing.de

Trotz Eurokrise Spitzenreiter: Werbemarkt 2013

Die meisten Mediengattungen mussten im vergangenen Jahr ein Minus in ihrer Werbebilanz hinnehmen, das geht aus einer Analyse von Mindshare hervor. Generell ging das Jahr 2012 für die Gesamtwerbewirtschaft eher unbefriedigend zu Ende. Ausnahme allein ist der Online-Bereich.

Die Werbedynamik lässt deutlich nach: Die Eurokrise und die Sorgen um die weitere konjunkturelle Entwicklung sind der Mediaagentur Mindshare nach die Hauptursachen, warum die Wachstumskurve der deutschen Werbeausgaben in den vergangenen Monaten spürbar abgeflacht ist. Werden alle relevanten Kanäle einschließlich Google Search berücksichtigt, soll der deutsche Werbemarkt für das vergangene Jahr ein Netto-Wachstum von unter 0,5 Prozent verzeichnen können.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum soll der Markt ab dem dritten Quartal 2012 sogar ins Minus gefallen sein, heißt es in der Studie. Spitzenreiter war demnach wenig überraschend Online mit einem Netto-Plus von 12 bis 15 Prozent über alle Online-Kanäle hinweg. Auch TV und Funk konnten noch leicht zulegen (TV um rund 1,5 Prozent und Funk um etwa zwei Prozent). Out-of-Home Medien dagegen verloren nach den Zuwächsen der vergangenen Jahre um rund drei Prozent. Am stärksten leidet Print: Hier gab es mit einem Minus zwischen acht bis zwölf Prozent die größten Einbrüche im Vorjahresvergleich.

App-Entwicklung: Milliarden für Entwickler

Allein im vergangenen Jahr haben die Kunden von Apple knapp 20 Milliarden Apps gedownloaded. Insgesamt sollen es bereits 40 Milliarden Anwendungen sein, die bereits heruntergeladen wurden. Obwohl viele Apps weniger als ein Euro kosten: Zusammengerechnet kommen bei den App-Verkäufen Milliardenbeträge zusammen. Mehr als sieben Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen an die Entwickler der Anwendungen ausgeschüttet. Angesichts eines Quartalsumsatzes in Höhe von 36 Milliarden US-Dollar ist das allerdings keine astronomische Summe.

Die App-Entwicklung hat Fahrt aufgenommen: Im März 2012 hatte Apple den Meilenstein von 25 Milliarden App-Downloads erreicht und bis dato vier Milliarden US-Dollar an Entwickler ausgezahlt. Im Juli 2011 waren es noch 2,5 Milliarden US-Dollar. Einen Rekord verzeichnete der App Store im Dezember 2012 mit mehr als zwei Milliarden Downloads. Die Besitzer der 500.000 aktiven Kunden können bei Apple aus 775.000 Apps wählen. Damit hat Google Apple gemessen an der Zahl der Angebote überholt: Im Android-Store sind rund 800.000 Apps zu haben, im Juni soll die Millionengrenze überschritten werden.

Quelle: http://www.internetworld.de