App-Entwicklung: Milliarden für Entwickler

Allein im vergangenen Jahr haben die Kunden von Apple knapp 20 Milliarden Apps gedownloaded. Insgesamt sollen es bereits 40 Milliarden Anwendungen sein, die bereits heruntergeladen wurden. Obwohl viele Apps weniger als ein Euro kosten: Zusammengerechnet kommen bei den App-Verkäufen Milliardenbeträge zusammen. Mehr als sieben Milliarden US-Dollar hat das Unternehmen an die Entwickler der Anwendungen ausgeschüttet. Angesichts eines Quartalsumsatzes in Höhe von 36 Milliarden US-Dollar ist das allerdings keine astronomische Summe.

Die App-Entwicklung hat Fahrt aufgenommen: Im März 2012 hatte Apple den Meilenstein von 25 Milliarden App-Downloads erreicht und bis dato vier Milliarden US-Dollar an Entwickler ausgezahlt. Im Juli 2011 waren es noch 2,5 Milliarden US-Dollar. Einen Rekord verzeichnete der App Store im Dezember 2012 mit mehr als zwei Milliarden Downloads. Die Besitzer der 500.000 aktiven Kunden können bei Apple aus 775.000 Apps wählen. Damit hat Google Apple gemessen an der Zahl der Angebote überholt: Im Android-Store sind rund 800.000 Apps zu haben, im Juni soll die Millionengrenze überschritten werden.

Quelle: http://www.internetworld.de

Displaywerbung lockt Nutzer ins Geschäft

Die mobile Technik macht’s möglich: Werbeanzeigen können auf Smartphones und Tablets ortsabhängig ausgesteuert werden. Surft also ein potentieller Kunde mit seinem mobilen Endgerät in der Nähe des Geschäfts im Internet, ist es möglich, ihm eine entsprechende Anzeige samt Handlungsaufforderung zu präsentieren. „Jetzt schnell vorbeikommen“ oder „Jetzt schnell folgendes Angebot nutzen …“ bieten ab sofort ganz neue Möglichkeiten. 

Glaubt man der jüngst veröffentlichten Studie „The Mobile Landscape Western Europe“ der Performance-Marketing-Agentur iProspect, ist ortsbezogene Werbung das „nächste große Ding“ für das Online-Marketing und den E-Commerce. Online-Werbung wird künftig in der Lage dazu sein, Nutzer direkt in die Geschäfte der Werbetreibenden zu lotsen. Schon jetzt sind 85 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer bei ihrer mobilen Suche besonders an ortsbezogenen Ergebnissen interessiert.

Sei es für lokale News, ein Reiseportal oder für Wettermeldungen: Location Based Services, also die Ortsbezogenheit des Nutzers für einen Service zu berücksichtigen, das bieten bereits viele mobile Apps an. „Das ist Commodity“, meint Florian Resatsch, CEO von radcarpet, ein mobiles Werbenetzwerk, das von der Berliner Servtag GmbH betrieben wird. Eher neueren Datums sei es, diese Ortsbezogenheit des Smartphone-Nutzers zur Aussteuerung von Displaywerbung einzusetzen. Öffnet ein Nutzer auf seinem Smartphone eine Webseite oder eine App des mobilen Werbenetzwerkes, werden ihm Werbeanzeigen von Advertisern angezeigt, die in der Nähe seines Standortes ihr Ladenlokal haben. Damit das funktioniert, muss der Nutzer an seinem Gerät und gegebenenfalls auch für die jeweiligen Apps die GPS-Ortung zulassen.
Doch diese Art der lokalen Werbung hat noch einen großen Schwachpunkt: Die Reichweite. Resatsch spricht dies offen an. „Bei einem Ladenlokal, das ein Einzugsgebiet von 2 km hat, ist es natürlich schwierig, mit dieser Art der Werbung die nötige Anzahl von Personen zu erreichen, die dann auch noch die Zeit haben, das Geschäft aufzusuchen.“

Eine ganz ähnliche Location Based-Advertising-Lösung bietet das aus Schweden stammende Mobile Ad Network Widespace mit dem „Store Locator“ an. Das Werbemittel öffnet sich in der Adspace innerhalb der aktiven App oder auf der besuchten mobilen Website, wenn der Nutzer sich in der Nähe des Geschäfts des Advertisers befindet. „Soweit der Nutzer für den Browser oder die App die Ortung seines Geräts aktiviert hat, funktioniert unser Targeting für das Store Locator Ad im Umkreis von 1 km bis zu 10 Meter genau“, erläutert Sin To, Head of Partnerships DACH bei Widespace. Die Besonderheit dieser Lösung: Widespace arbeitet nicht mit Microsites. Die passende Karte der Nutzerposition zum Store des Advertisers wird im Werbemittel angezeigt. „Der Nutzer bleibt in der App oder auf der mobilen Website. Er verlässt das Umfeld des Publishers also nicht“, erläutert To. Laut To sei diese Art der mobilen Werbung hierzulande noch nicht so verbreitet, doch im Widespace-Heimatland Schweden habe man bereits auf Webseiten wie etwa von Expressen.se – das schwedische Pedant zur BILD – gute Kampagnenergebnisse einfahren können. „Die Klick- und Konversionsraten sind signifikant höher im Vergleich zu mobilen MMA-Standard-Ads“, berichtet To.

Quelle: adzine.de

Facebook-Werbung ist kosteneffizienter als TV-Spots

Was bringt Werbung im größten sozialen Netzwerk der Welt eigentlich wirklich? Wie viele Menschen können erreicht werden, wird der Umsatz signifikant gesteigert und wie hoch ist der Return on Investment (ROI)? Diese Fragen hat das Unternehmen Nestlé in Zusammenarbeit mit dem GfK Media Efficiency Panel für die Marke Maggi beantwortet.

Die Kampagne legte Maggi rund um das Thema "gemeinsames Kochen mit Kindern" an. Hierzu wurden Kinder beim Kochen im Maggi Kochstudio gefilmt und die Kochanleitungen den Nutzern als Videos zur Verfügung gestellt. Parallel wurden die Inhalte auch via Facebook Page Post Ads, einen TV-Spot und über verschiedene Printanzeigen in der Bild-Zeitungsgruppe verbreitet. Neben Facebook-Werbeanzeigen platzierte Maggi im sozialen Netzwerk auch gesponserte Meldungen mit Video-, Foto- und Fragebeiträgen, um das Nutzerengagement zu fördern. Auf ihrer Facebook-Seite stellte Maggi zusätzlich Rezepte, Tipps und Tricks zum frischen Kochen sowie ein Preisausschreiben bereit.

Insgesamt dauerte die Cross-Media-Kampagne sieben Wochen. Die Ergebnisse sind erstaunlich: 19 Prozent der von der Kampagne ausgelösten Umsätze kamen über Facebook, obwohl nur acht Prozent des gesamten Kampagnen-Budgets in diesen Kanal investiert wurde. Die bezahlte Werbung auf Facebook lieferte so einen 2,5-fach höheren ROI als die TV-Spots. Insgesamt erreichten die Facebook-Werbeanzeigen rund 30 Prozent der deutschen Internetnutzer.  Das entspricht etwa 13 Millionen! Fast zwei Millionen Menschen wurden ausschließlich über Facebook erreicht. Tina Beuchler, Head of Media Communication bei Nestlé Deutschland, sieht die Kampagne als großen Erfolg: "Facebook war nicht nur der kosteneffizienteste Weg, um unsere Reichweite auszubauen, sondern generierte effiziente Umsatzsteigerungen und hat uns geholfen, neue Kunden zu erreichen."

Quelle: internetworld.de

Heise Media Service ab sofort Partner von CallmyName

Namen statt Nummern wählen - Für den Anruf beim Pizzaboten oder Taxiunternehmen benötigen Smartphone-Besitzer ab sofort keine Telefonnummer mehr. Dank des neuen Services „CallmyName“ sind Unternehmen und Privatpersonen ab sofort mit einem Namen statt einer Telefonnummer zu erreichen. Hinter einem Call:Name lassen sich alle Kontaktdaten wie Adresse, Webseite, Facebook-Account oder Skype-Name bequem speichern. Heise Media Service, ein Unternehmen der Unternehmensfamilie Heise und Partner-Unternehmen von CallmyName, bietet Firmen ab sofort eine Registrierung des Call:Name an. Unter www.save-your-name.de können Interessenten eine Anfrage zum Call:Name stellen.

Und so funktioniert CallmyName: Jeder Teilnehmer wählt einen Telefonnamen, den sogenannten Call:Name, das kann der Vor- und Nachname sein, der Firmenname oder ein Spitzname. Wie bei der Vergabe von Internetdomains gilt auch bei den Call:Names das Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, denn jeder Name kann in einem Land nur einmal vergeben werden. Der Smartphone-Nutzer tippt den Namen, zum Beispiel „Heise Media“ ein, und kann mit einem Klick eine Telefonverbindung herstellen oder eine SMS oder E-Mail schreiben. Auch der schnelle Zugriff auf das Facebook-Profil ist so möglich. Ändern sich die Kontaktdaten, werden sie im Hintergrund aktualisiert.


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Mit dem Call:Name kann man seinen privaten Kontakt oder ein Unternehmen über alle Kanäle erreichen. Um diesen Call:Name zu erhalten, ist eine Registrierung nötig. Privatpersonen können dies kostenlos und direkt über die CallmyName-App erledigen. Firmen oder gewerbliche Kunden zahlen eine Jahresgebühr.

Die App „CallmyName“ wurde 2008 von einem israelischen Start-up entwickelt. „Für Unternehmen ist dieser Dienst besonders interessant“, erklärt Karsten Marquardsen, Geschäftsführer von Heise Media Service. Firmen haben die Möglichkeit, mehrere Call:Names zu erstellen. Sie können zum Beispiel den Namen des Unternehmens, eine Produktes oder einer Dienstleistung auswählen. „In Israel, wo der Service bereits erfolgreich eingeführt wurde, sind bereits viele Firmen bei CallmyName zu finden“, verdeutlicht Karsten Marquardsen. „Unternehmen haben dort mit einem individuellen Call:Name doppelt so viele Kundenkontakte wie Wettbewerber, die nur ihre Telefonnummer angeben.“

Heise Media Service bietet Firmen aus dem Verlagsgebiet eine Registrierung gegen eine Jahresgebühr von 299 Euro an. Informationen zur Registrierung finden Sie unter www.save-your-name.de, telefonisch unter der Service-Nummer 0 18 05/60 33 70 (0,14 EUR/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min). Die „CallmyName-App“ steht für iPhone sowie Android-Smartphones in den jeweiligen App-Stores zum Download zur Verfügung.

Umsatzsteigerung durch Social Media

Der wirtschaftliche Nutzen von Social Media im E-Commerce soll im kommenden Jahr nochmals steigen. Das geht aus der aktuellen Voycer-Studie "Wirtschaftliche Relevanz von Social Media im E-Commerce" hervor. Demnach sehen 75 Prozent der E-Commerce-Anbieter Social Media heute schon als wichtigen Bestandteil ihrer Unternehmens-Strategie. Mehr als ein Drittel der Online-Händler gibt an, bereits einen deutlich spürbaren wirtschaftlichen Nutzen aus seinen Social Media Aktivitäten zu ziehen. Dieser Anteil soll sich 2013 nochmals um 30 Prozent erhöhen.

In Shops sind in der Regel vier Funktionalitäten zu finden: Dabei liegen die diversen Facebook-Integrationen ganz vorne (der "Like"-Button findet sich bei 56 Prozent, "Teilen" bei 48 Prozent). Auch Kaufempfehlungen (48 Prozent) und Produktbewertungen (45 Prozent) sind weit verbreitet. Am liebsten nutzen die Shop-Besucher allerdings Features, die Unterstützung bei der Kaufentscheidung versprechen. Zusätzlich pflegen 75 Prozent der Shops vier oder mehr unterschiedliche Präsenzen auf Social Media Kanälen. Spitzenreiter ist hier nach wie vor Facebook (90,3 Prozent), gefolgt von YouTube (68,8 Prozent) und Twitter (68,8 Prozent).